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Kaff – eine solche Unterstützung geht zu weit

Trotz kontroverser Diskussion und kritischen Voten genehmigte der Frauenfelder Gemeinderat letzte Woche den Nachtragskredit für den Kaff-Kulturpavillon auf dem Unteren Mätteli. Die SVP Stadtpartei bedauert den Entscheid der Ungleichbehandlung und den verschwenderischen Umgang mit Steuergeldern.

An der letzten Frauenfelder Gemeinderatssitzung vom Mittwoch, 6. Oktober 2021 wurde über den Antrag des Stadtrats über eine weitere Zuwendung von jährlich 60’000 Franken für das weitgehend kommerziell geführte Vereinsrestaurant Kaff-Kulturpavillon abgestimmt. Trotz kritischen Voten der bürgerlichen Parteien stimmten, ausser der einstimmigen Ablehnung der SVP / EDU Fraktion, beinahe alle Gemeinderäte bedauerlicherweise dem Antrag des Stadtrats zu.

Der Kulturverein Kaff erhält somit zukünftig von der Stadt Frauenfeld, respektive von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, jährlich einen Pauschalbeitrag von 35’000 Franken und eine Mietzinsreduktion von 60’000 Franken. Bei diesen Beträgen sind die durch den Bau des Pavillons wegfallenden Gebühren von 44 Parkplätzen auf dem Unteren Mätteli und die entstehenden Sicherheitskosten noch gar nicht berücksichtigt. Des Weiteren beteiligt sich die Stadt an den Baukosten des Pavillons mit 300’000 Franken.

Gesamthaft wird der Kulturverein Kaff aus Steuergeldern künftig jedes Jahr Beiträge von über 95’000 Franken erhalten. Der SVP Stadtpartei fehlt ein Vergleich, kein anderer so kleiner Verein aus Frauenfeld erhält eine derart hohe finanzielle Unterstützung durch die Stadt. Die SVP Frauenfeld dankt der Fraktion SVP / EDU für ihre geschlossene Ablehnung einer solchen Ungleichbehandlung und ihren Einsatz gegen diesen verschwenderischen Umgang mit den knappen Steuergeldern.

Schlussendlich war es dieselbe Fraktion, welche das Geschäft zur Abstimmung vors Volk bringen wollte, dieser Versuch jedoch keinerlei Zustimmung von anderer Seite erfuhr.

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